DIE INSELN PETIT UND GRAND GAOU

Ein Blick auf die Michelin-Karte zeigte uns, dass man die Küste östlich von Sanary-s-Mer noch eine ganze Weile mit dem Fahrrad folgen kann. Den gesperrten Hafenbereich umfuhren wir, und staunten nicht schlecht, dass es von jetzt ab einen 2-spurigen Fahrradweg gibt. Hier befinden sich auch die größeren Strände, anfangs noch recht kiesig, aber um so weiter man sich von der Stadt entfernt, um so sandiger wird er.

Dem folgten wir bis zu dem kleinen sympathischen Hafen Le Brusc. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung bis zur Insel Petit Gaou, wo wir unsere Fahrräder an dem Brückengeländer zur Insel festmachten. Die kleinere Insel ist kaum mehr wie ein flacher Felsen mit einer Frauenstatue und einem Fischlokal.

Von hier geht es nur noch zu Fuß auf die Grand Gaou, einem Naturschutzgebiet mit vielen schönen Ausblicken auf die Küste und zurück nach Sanary. Heraus gehoben steht im Westen der Turm der Schlossruine von Ilies des Embiez. Dort gibt es eine große Ferienanlage, die mit Schnellbooten bedient wird. Eine gute 3/4 Stunde brauchten wir für unseren Rundgang.

Mehr durch die Sonne, wie vom Laufen müde kehrten wir im Fischrestaurant ein und wählten Aiolo ( eigentlich nennt sich nur der Dipp), das mit diversen Meeresfrüchten bis hin zu Schnecken serviert wurde. Das andere Angebot bezog sich auf eine Portion Lachs mit Beilagen. Damit waren wir so weit gestärkt, dass wir bis zum Hafen von Sanary kamen, uns ein Eis genehmigten und beim Bäcker und Gemüsehändler vorbei gingen.

In einer Anlage sah ich noch eine blühende Protea, die in Südafrika zu Hause ist und scheinbar auch hier gedeiht. Jetzt halten wir Siesta, aber ein Boule-Platz für den späten Nachmittag, das wäre schön.

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