Heute haben wir die große Ebene um Narbonne verlassen. Auf einer hübschen Nebenstraße gelangten wir an den Rand der Montagne Noire. Hier war es zu einem mittelalterlichen Städtchen namens Caunette an der Cesse ausgezeichnet. Der Zugang erfolgt über eine sehr enge Brücke, die wir nicht nahmen, da wir auch nicht erkennen konnten, ob es auf der anderen Seite einen Parkplatz für unser Wohnmobil gibt.

An der Durchgangsstraße war ein größerer Parkplatz angelegt, den wir anfuhren und ein Weg führte uns zum Fluß. Dort gibt es eine Furt, im Sommer ist die Cesse wohl trocken, aber heute mussten wir Schuhe uns Socken ausziehen so wie die Hosenbeine hoch krempeln. (Ja, wir hätten auch bis zur Brücke laufen können, aber wo bleibt dann der Spaß?)


Auf der anderen Seite begrüßte uns ein kleiner Ort mit teilweise sehr alten Häusern, andere dagegen wurden oder werden restauriert. Wir fanden auf unserem kurzen Rundgang ein Restaurant, Café mit Bar, eine Epicerie, Poststelle und Rathaus, also war das Wichtigste vorhanden.


Wir mussten dann die Montagne Noire überqueren und kurvten uns hinauf auf 634m. Hier hatten viele Bäume noch keine Blätter, es war noch Frühling und auf einer Wiese fand ich die so erhofften Orchideen.
Hinweis in eigener Sache: Wegen Internetloch habe ich den Bericht von Capestang zurück datieren müssen und den heutigen Bericht hatte ich zuerst unter einem falschen Ortsnamen veröffentlicht.