Kanalweg in Richtung Capestang

Der Einstieg an der Brücke zum Ort war schnell gefunden und die erste Zeit war der Weg auch ganz passabel. Märzenbecher standen in großen Mengen am Rand des Kanals, aber nur dort. Kurz darauf mussten wir einen Hügel überqueren, während der Kanal durch einen Tunnel geführt wird.

Noch eine Etage tiefer verläuft ein Eisenbahntunnel. Wir haben den Verkehr etwas beobachtet. Mit lautem Hupen fuhren die Boote in den Tunnel ein, denn er ist nur einspurig befahrbar. Wer zuerst kommt darf auch zuerst fahren. In der Ebene wird vor allem Wein angebaut. Einige Weingüter liegen direkt am Kanal, wo sie auch ihre Weine anbieten.

Als wir in Poilhes hinein fuhren, erinnerten wir uns daran, dass wir hier schon einmal hervorragend gegessen hatten. In dem kleinen Ort war es auch nicht schwierig das Lokal zu finden. Gudrun probierte die Crevetten und ich einen Eintopf. Beides war hervorragend. Gudruns Nachtisch schmeckte nach Rosen. Ich hatte nicht gedacht, dass Geruch und Geschmack sich so ähnlich sind.

Der weitere Weg in Richtung nach Capestang wurde immer schlechter, so dass wir uns entschlossen umzudrehen.

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