Avignon

Nach einer klaren frischen Nacht machten wir uns trotz Bewölkung auf den Weg über die Brücke. Zum Glück sind ja nicht alle kaputt gegangen. Nach nur kurzem Weg schluckte uns die Altstadt mit ihren engen Gassen. Statt dem Stadtplan zu folgen, ließen wir uns treiben. Viele kleine Geschäfte ließen uns halten und schauen.

Immer wieder kamen wir an Palästen vorbei, häufig heute als Hotels genutzt. Hier sieht man lauschige Innenhöfe. Immer wieder ist das Stadtbild von kleinen Plätzen unterbrochen. Platanen beschatten den Platz und die Tische vor den Lokalen, die gegen Mittag von einigen mutigen belagert wurden.

Etliche Fenster konnten wir entdecken, die, um nicht blind zu erscheinen, mit Bildern von Personen bemalt worden sind. Sonst vielen uns schöne Blumenbeete auf, die uns auf den Frühling einstimmten und ab morgen soll es auch wieder wärmer werden.

Wir fanden hinter dem Papstpallast ein kleines Restaurant, in dem eigentlich nur französisch gesprochen wurde, in dem wir sehr gut und preiswert zu Mittag gegessen haben. Danach haben wir in der Markthalle noch Obst eingekauft und bummelten am Papstpallast entlang zurück. Der Papstpallast fanden wir äußerlich nicht schön, ein riesiger strenger Kasten.

Pflicht ist natürlich der Besuch der Restbrücke des heiligen Benedikt. Per Audioguide wurden uns die wichtigsten Informationen zum Bau und dann zu den Einstürzen der Brücke mitgeteilt. Der Rest soll vorerst sicher sein. Nicht weit davon entfernt gibt es eine kleine Personenfähre, die uns kostenlos auf die Seite des Campingplatzes zurück brachte.

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