Wer meinen Blog regelmäßig liest, wird über den Titel überrascht sein. Nicht mehr Maas oder Marne sondern Mosel oder genauer an der Meurthe sind wir gelandet. Nicht ganz freiwillig, aber immer mehr Campingplätze schließen und da bleiben nur noch ein paar bei den Großstädten.

Die Nächte sind im Moment recht kalt und dann dauert es eine Weile bis die Heizung wohlige Temperaturen zum Aufstehen erzeugt hat. Da der Campingplatz ziemlich oben am Berg liegt, haben wir uns entschieden mit dem Bus (sonntags kostenlos) in die Stadt zu fahren.


Vor ein paar Jahren sind wir die Stadt angefahren, da wir uns für Jugendstiel interessiert hatten. Damals war die Innenstadt noch eine große Baustelle. Heute ist der Platz Stanislav der städtische Treffpunkt. Hier saß noch mal alles draußen in der Sonne und genoss die beeindruckende Kulisse.
Bei unserer Vorbereitung mit dem Internet entdeckten wir, dass sich auch hier etliche Künstler unter der Leitung des Museums der Schönen Künste Street Art Werke geschaffen haben. Darunter zählen auch Straßenmalereien, Skulpturen und natürlich Fresken.
Das Museum hat einen Plan mit Wegen zu den Kunstwerken heraus gegeben. Zusätzlich sind die Werke abgebildet und beschrieben. Mit dem Plan kamen wir ganz gut zurecht, nur liegen einige Werke etwas außerhalb und mit dem Fahrrad möchte ich mich nicht in der Stadt bewegen. Es gibt zwar einige sehr schmale Fahrradspuren, von holländischen Verhältnissen ist man aber noch weit entfernt.
Es sieht so aus, als würde damit unsere Herbstreise zu Ende gehen. Ob wir noch einen Zwischenstopp einlegen ist ungewiss, also bitte nicht traurig sein, wenn die nächste Zeit hier nichts mehr von uns zu erfahren sein wird.






