Von Gennep nach Cuijk

Das ist kurz bevor die Maas einen Knick nach Westen macht. Hier in Gennep sind wir auf dem Camping Bloksberg gelandet. Die Plätze liegen um eine ehemalige Sandgrube mitten im Wald. Bis in den Ort sind es aber nur etwa 2,5 km. Auf dem Platz ist es recht ruhig, Nachsaison halt.

Heute sind wir zuerst in das kleine Städtchen geradelt. Einst war es einmal eine Festungsstadt. Einige Wälle und Mauerreste sind zu entdecken. Kurios fanden wir die Verzierungen am Treppengiebel des Rathauses .Das autofreie Zentrum weist etliche nette Geschäfte auf. Gefallen haben uns die Bänke, in die von Kindern bemalte Kacheln eingelassen sind.

Wir fuhren dann auf dem Maasradweg flussabwärts bis zur Höhe von Cuijk, deren beeindruckende Kirchtürme wir schon von Weitem sahen. Eine Fähre brachte uns flott auf die andere Seite.

Hier fand gerade der Wochenmarkt statt, eine gute Gelegenheit unsere Vorräte auf zu stocken: Käse und „Deutsches Brot“ nahmen wir mit. An Tomaten war nichts interessantes im Angebot. Der Fischhändler konnte auf jeden Fall mit seinem Truck beeindrucken.

Gleich neben an haben wir zu Mittag gegessen. Die Niederländer essen meistens nur ein belegtes Brot mit einem kleinen Salat. Gudrun nahm etwas, das nach der Karte wie „Frikadellen“ klang, waren dann Würstchen, die mehr nach Weißwurst schmeckten. Mein Gyros war ziemlich trocken, die Pommes aber genießbar.

Auf dem Rückweg sahen wir schöne wilde wie gezüchtete Blumen. Die Rosenfelder blühen noch schön und wir haben auch Dahlien gesehen. Immer ganze Felder weit.

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