Fahrt nach Leuca

Damit erreichen wir das südliche Ende von Pulia (Apulien), wie es auf italienisch heißt. Dafür fuhren wir die Küstenstraße von Gallipoli nach Süden. Der ganze Weg ist nur für 50 km/h zugelassen, was natürlich ein Segen für die Fahrradfahrer ist, von denen wir einigen begegnet sind.

Bis auf wenige kurze Abschnitte zieht sich die Felsküste bis zum Ende, da zwischen gab es sogar eine Sanddüne. Über mehrere Kilometer erstreckte sich ein neuer Küstenwanderweg. Man tut was für´s Publikum.

Es war im Führer auch ein Naturschutzgebiet mit Orchideen vermerkt. Das haben wir verzweifelt gesucht. Und dann sah ich plötzlich Orchideen am Straßenrand. Weiter weg standen noch viel mehr. Um dort hin zu gelangen, musste ich erst mal einen Müllstreifen durchqueren. Der zog sich scheinbar endlos an der Straße entlang, als wenn Leute ihren Müll aus dem Autofenster in die Büsche geworfen hätten.

Da hinter fand ich einen Weg durch die Büsche von einem Orchideenstandort zum anderen. Ob die weißen und die rosa Orchideen von der selben Art waren, kann ich nicht sagen. Sie wachsen durch einander, aber immer eindeutig weiß oder rosa.

Nach der vierten Baustelle mit Ampel und sehr enger Straßenführung verließen wir die Küstenstraße und hielten auf unseren nächsten Campingplatz zu, 3 km nördlich von Marina di Leuca.

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