
Wie angekündigt fing es in der Nacht an zu regnen und hielt sich dran. Damit war die Entscheidung schnell getroffen: Wir fahren weiter. Nach dem es über Ostern allgemein kalt werden soll, suchten wir uns die wärmste Ecke hier unten aus, und das war Gallipoli.
Quer über das Land an den Golf von Taranto soll es gehen. Die Landschaft mit den Trullis hielt sich noch eine ganze Weile, so bis zur Mitte der Halbinsel, dann folgte ein Streifen mit einem niedrigen Eichenwald. Am Wegesrand einer Nebenstraße entdeckte ich während der Fahrt Orchideen. – Die Straßen sind hier ziemlich schlecht, oft nur für 70 km/h zugelassen, oft Kilometerweit 40 km/h, an das sich kaum jemand hält. In den Ortschaften findet man oft 40 km/h und weniger. Wenn man zügig vorwärts kommen will, bleibt einem nur die Autobahn.


Kurz vor dem Mittagessen erreichten wir unseren nächsten Campingplatz nördlich von Gallipoli. Hier findet man eine felsige Küste. Es blüht, aber bei dem stürmischen Wind heute, konnte ich nur eine kleine Schwertlilie am Straßenrand fotografieren.
Wir mussten etwa 100m bis zu 2 Fischrestaurants laufen. Mit viel Glück ergatterten wir die letzten beiden freien Plätzen. Es ist Ostern und die Italiener gehen mit der ganzen Familie zum Essen. Das Essen: Fischsalat, Nudeln mit Langustine, gegrillte Meeresfrüchte im Hauptgang war sehr gut. Nur war es uns zu laut. Da war der Sturm vor der Tür schon angenehmer und erst hier geschützt hinter Hecken im Wohnmobil ist es richtig schön.
