Via Rhôna heißt der Fahrradweg, der von der Schweiz kommend bis zum Mittelmeer führt. Auf einer früheren Fahrt sind wir ihn schon etliche Kilometer abgefahren und heute wollten das fortsetzen.
Das alte Beauchastel sahen wir oberhalb des neuen Ortes am Fluss am Berg liegen, als wir die Brücke über die Eyrieux überquerten. Den Ort berührten wir kaum und lud uns auch nicht zu einem Abstecher ein.

In La Voulte-sur-Rhône mussten wir die Rhône zum ersten Mal überqueren. Jeweils auf Höhe der Pfeiler ist die Fahrbahn verengt, so dass höchsten ein Auto hindurch passt. Hier nahmen die Autofahrer aber Rücksicht auf uns und warteten bis wir durch waren.

Der Weg war weiterhin gut ausgebaut und führte uns nun längere Zeit durch einen hohen Wald entlang eines klaren Baches in dem wir Fische entdecken konnten. Er lag viel tiefer wie die Rhone und wurde unter der Drôme mittels eines Dückers hindurch geführt.

Nach einigen Kilometern erreichten wir die Drôme. Das Flüsschen wirkt hier nahe der Mündung in die Rhône noch mächtig, da der Rückstau der nächsten Schleuse den Fluss aufstaut. Und hier hat man extra für den Rhône-Radweg eine Brücke gebaut, die nur für Fußgänger und Fahrradfahrer benutzt werden kann.

In Pouzin führte ein schmaler Fuß- und Fahrradweg einseitig über eine Stahlbrücke und die Rhone. Der Ort entpuppte sich als wenig interessant, außerdem hatte kein einziges Restaurant geöffnet.

Deswegen fuhren wir zurück nach La Voute-sur-Rhône, wo wir gestern auf der Hinfahrt schon gegessen hatten. Der Seehecht war recht gut, die Nudeln dazu schmeckten langweilig. – Jetzt möchte ich noch ein Bild anhängen, dass ich schon vor einiger Zeit geknipst hatte, aber nachdem mein Blogbeitrag schon fertig war. Ich hoffe, das Graffiti gefällt.
