Nachdem wir ihn gestern nur von etwas weiterweg gesehen haben und auf dem Campingplatz feststellen mussten, dass wir damit die berühmte Figur des Schwebenden im Dom übersehen haben, fuhren wir heute Vormittag noch mal hin.
Der Dom im Stil der Backsteingotik wurde zwischen 1226 und 1335 erbaut. Innen ist er reich ausgeschmückt mit Elementen der Romantik bis zur Renaissance. Während der Reformation wurde sie Hofkirche des Güstrower Fürstenhauses.

Im Altarraum befindet sich eine aufwendig gestaltete Ahnentafel, aus der auch die enge Verflechtung mit dem dänischen Königshaus deutlich wird.


Elisabeth 1524-1586 

Die Schwebende von Ernst Barlach schwebt über dem ehemaligen Taufbecken und erinnert an die Gefallenen des 1. Weltkriegs. Als entartete Kunst wurde sie von den Nazis eingeschmolzen und zu Munition verarbeitet. Nach dem Krieg fand man die Form und konnte die Figur erneut gießen.

In den letzten Tagen habe ich auch diese 2 Veteranen fotografieren können. Für Wessis ein paar Informationen: Der Barka B 1000, hier in der Ausführung als Mehrzweckfahrzeug. Gebaut wurde er von 1961 -1990, anfangs mit einem 1l/34 PS-Ottomotor und einer Nutzlast von 1 Tonne. Den Trabbi brauche ich ja nicht weiter vorzustellen. Hier in Metallic-Lackierung sieht er doch richtig schick aus, vielleicht mehr was zum Vorzeigen, als damit zu fahren.
So, jetzt bin ich wieder auf dem Laufenden, aber aufdem Campingplatz in Krakow gab es kein W-Lan.



