11.08. – 12.08.
Da das Fahrradfahren an der Maas nicht so erbaulich war, zogen wir weiter in die Gegend um Sarrebourg. Westlich von Sarrebourg gibt es ein großes Seengebiet durch das der Rhein-Marne Kanal (Straßburg – Nancy) führt. Jetzt brauchten wir nur noch einen ansprechenden Campingplatz.
Um zu dem zu gelangen mussten wir durch oder an Verdun vorbei. Das Navi entschied sich für eine schmale Waldstraße, die uns direkt an den Denkmalen der Schlacht um Verdun vorbei führte. Mit beklemmendem Gefühl rollten wir an den vielen Kreuzen, Mahnmalen und Museen vorbei. – Der erste Campingplatz bei Mittersheim erpuppte sich als Freizeitspektakel mit mangelhaften Campingeinrichtungen, deswegen fuhren wir weiter zum Etang de Stock. Der ist zwar schön gelegen, durch den Regenmangel und die Hitze war der See von einem dichten Geflecht von Blaualgen überzogen. So war dort Schwimmen verboten.
Unsere erste Erkundungstour ging zum Saarkanal und an ihm entlang bis wir auf den Rhein-Marnekanal stießen. Dieses Gebiet ist beliebt für Hausboot-Touren. Wir sahen Boote der verschiedensten Anbieter.
Am nächsten Tag ging es in nördliche Richtung. Hier fällt der Kanal heftig über viele Schleusen zur Saar hinab. Dadurch war es eine kurzweilige Fahrt. Bei etlichen Schleusen konnten wir Boote beim Schleusen beobachten und am Ende fanden wir ein nettes Café du Port, wo sich Madame viel Mühe gab uns zu verwöhnen.





