An der Somme flussabwärts oder wie man an einem strahlend blauen Himmel nass werden kann

05.08.

Auch an der Somme gibt es einen Voie Verte, den wir heute flussabwärts ausprobieren wollten. Die Zufahrt durch die Stadt zum Port Plaisence hatten wir schon erkundet, nun ging es weiter auf einem gut ausgebauten Weg immer am Kanal entlang.

Der Zufall wollte es, dass mit uns zwei Privatboote den selben Weg vor sich hatten. Die Schleusen wurden von einem Schleusenwärter bedient, der in seinem orangen Auto immer vorne weg fuhr. Neben den Schleusen waren es einige Schwenkbrücken, die von ihm geöffnet und geschlossen werden mussten.

Die Talaue ist übersät mit Teichen. Mehr Wasser sieht man höchstens am Meer. So fanden wir auch überall Angler und viele Häuser hatten ihren eigenen Zugang zu einem Teich. Meistens stand dabei auch ein Baden verboten Schild.

Wir waren noch nicht lange unterwegs, als wir an einer Feldbewässerung vorbei mussten. Sie stand weit weg, aber der Wind schickte eine Husche über uns. Der dabei entstandene Regenbogen war schön, aber wir mussten erst mal die Brillen trocknen. – Ein Stück weiter stellte Gudrun fest, dass es aus ihrem Korb tropfte. Eine Wasserflasche war nicht dicht. Jetzt hängen die Papiertaschentücher und Pflaster hier auf der Leine. – Auf dem Rückweg nahmen wir eine Abkürzung über die Felder. Auch hier wurde wieder bewässert und die Straße war richtig nass. Bei dem schönen Wetter sollte uns das nichts ausmachen, oder? Diesmal wurden wir richtig nass, Brillen trocknen und dann ging es weiter. Es dauerte nicht lange und wir waren wieder trocken.

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