
Heute Morgen machten wir uns auf die Weiterfahrt. Zu erst folgten wir der Scenic-Route den Niagara entlang bis zu seiner Mündung in den Ontario-See. Rechts und links der Straße befinden sich wunderschöne alte Häuser in Gärten mit großen alten Bäumen – eine Parklandschaft. Am Ausgang des Tales liegen an beiden Seiten Forts von denen sich mal Engländer und Franzosen mal heftig bekämpft haben. Die Briten gewannen, um kurz darauf alles an die neu gegründeten Vereinigten Staaten zu verlieren.

Die Scenic-Route führt am gesamten südlichen Ufer des Ontario-Sees weiter. Manchmal direkt am Seeufer entlang, meist befinden sich aber Privatgrundstücke direkt am Ufer. Nur in den Orten und wo Wasserläufe in den See münden, kommt man direkt an den Strand. Die Ort sind meist größere Dörfer, besitzen kleine Häfen, wenige Geschäfte oder auch mal eine Künstlerboutique. Es herrschte bereits Nachsaison und manch Laden machte nur am Wochenende auf.
Auf der Fahrt vielen zu erst die riesigen Rinderfarmen auf in denen Milch produziert wird. Bei der Masse von Tieren stank es ziemlich. Später waren es vor allem Obstplantagen an denen wir vorbei fuhren, auch gab es Hinweisschilder auf Winzer.
Natürlich kommt man auch innerhalb der Stateparks ans Wasser heran. Davon gibt es einige entlang des Sees. Sie besitzen den nötigsten Komfort, sind großzügig angelegt und füllen sich zum Wochenende. Ein Shop mit dem Notwendigsten fanden wir und wir konnten auch Wäsche waschen. In einer guten Stunde stand alles warm und sauber wieder zur Verfügung und das zu 4 $ waschen und trocknen. Warum das in Griechenland einen halben Tag gedauert hat, ist mir immer noch ein Rätsel. Dabei kommen die Amerikaner mit 110 Volt aus.
Eins muss ich noch richtig stellen: Hier im State-Park bekamen wir einen ordentlichen Rotwein für 10$, also etwa 10€. Das letzte Mal haben wir direkt beim Erzeuger in einer Probierstube gekauft, das ist wohl nicht der günstigste Weg.




