Es waren ein paar schöne Tage auf Athos, einer Insel, die uns gut gefallen hat. Landschaftlich ein Highlight ist natürlich die Ostküste die wir abfuhren.

Davor hielten wir noch kurz am Kloster Archangelos an. Ich zog mir vorsichtshalber gleich eine lange Hose an, Gudrun musste über ihre eh lange Hose noch einen Rock über ziehen. Bilder vom Inneren des Klosters zu knipsen war natürlich nicht erlaubt, woran ich mich mal gehalten habe. Zwei kleinere Kapellen durften wir ansehen. In einer hingen um den Altar große Schaukästen mit Säbel und Degen. Die werden wohl die Kreuzritter hier vergessen haben. Wie immer war alles top sauber und gepflegt, die Blumen waren eine Pracht.

Die Nonne am Tor war beim hinausgehen intensiv mit ihrem Smartphone beschäftigt. Da wäre ich schon interessiert zu wissen, was für Internetseiten sie aufsucht. Dann kam uns noch eine voll verschleierte Nonne in einem großen Pickup entgegen. Das Nonnenleben ist auch nicht mehr das, was es mal war.

Wie wir es schon gewohnt sind führte uns die Straße runter in schöne Buchten und gleich darauf wieder steil bergauf in die Berge. Schnell geht es dadurch nicht vorwärts, aber wir haben es genossen. In Limenas stand dann an einer Kreuzung ein Hinweisschild nach Thassos, was mich etwas irritiert hat.
Am späten Nachmittag haben wir dann die Fähre nach Keramoti genommen. Wir waren die Ersten die auf die Fähre fuhren und konnten von da ab genüsslich dem Beladen zuschauen. In Keramoti gibt es einen einfachen Campingplatz, den wir uns für einen Zwischenstopp heraus gesucht hatten..


