Man redet immer von den Loire-Schlössern, dabei liegen einige der hübschesten in deren Nebentälern. Wir sind mal wieder mit den Fahrrädern unterwegs. Die Routen sind gut ausgeschildert und führen fast ausschließlich über wenig befahrene Nebenstraßen.

Azay-le-Rideau hat etwa 3400 Einwohner und liegt im Tal des Indre. Zum Einen lebt der Ort aus den Einnahmen des Tourismus, zum Anderen aus der Landwirtschaft (Weinanbau).
Wir durchfuhren den netten Ort und erreichten an deren Ende ein Gartentor, den Eingang zum Schloss, zu dem noch eine Kapelle und eine Wohnhaus für die Bediensteten gehört. Ich sprach von einem Garten, nein, es ist ein großer Landschaft-Park. Hier gibt es viele Wege und immer wieder schöne Blicke aufs Schloss oder umgekehrt vom Schloss in den Park. Zum Zeitpunkt unseres Besuches waren größere Teile der Fassade verhüllt, da Restaurationsarbeiten durchgeführt wurden.
Das Innere des Schlosses konnten wir besichtigten. Hier fielen uns die Möbel mit den Intarsienarbeiten in Holz oder Elfenbein besonders auf. Immer wieder waren es Details auf die wir uns gegenseitig hinwiesen.
Das Schloss wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts im Stil der französischen Renaissance mit italienischen Ziermotiven erbaut. Nach der Französischen Revolution wurde das Schloss umgebaut und ist seit 1905 im Besitz des französischen Staates. Fotos ohne Blitz sind gestattet, Hunde müssen getragen werden.







