Nach so vielen „Blümchen“ war uns der Sinn mal nach ganz was anderem. Da hat es gepasst, dass wir eine Broschüre vom Futuroscope in die Hände bekamen, zu dem lag es für uns auf dem Weg. In Chasseneuil-du-Poitou, einem kleinen Ort, der gerade durch seine Lage am Rande des Parks einen kleinen Aufschwung erlebt, stellten wir unser Wohnmobil auf einen gepflegten städtischen Campingplatz.
Mit den Fahrrädern sind wir dann zum Park gefahren. Da gab es zwar auch genügend Parkplätze, aber nach der anstrengenden Besichtigung waren wir froh, uns auf unseren gemütlichen Campingplatz zurück zu ziehen. Aber jetzt mal der Reihe nach. Es empfiehlt sich weder am Wochenende noch in den Ferien den Park zu besuchen.

Wir waren mehr oder weniger bei Öffnung des Parks am Kassenhaus. So war es die erste Zeit noch sehr gemütlich. Es begann mit einer Ausstellung der französischen Weltraumtechnologie. Die Art der Präsentation war immer spektakulär, technisch innovativ und faszinierte allein dadurch.
Um einen Überblick zu bekommen, setzten wir uns in einen verglasten Ring, der sich nach oben bewegte und sich gleichzeitig um die mittlere Achse drehte. Da war klar, es gibt einiges zu laufen. Die Gebäude waren alles ausgefallen und enthielten die unterschiedlichsten Attraktionen. Ansagen informierten wo welche Schau in Kürze beginnt, bzw. mit welchen Wartezeiten man rechnen muss.
Die Anlage selber war mit Wasserläufen und Seen durchzogen, die alle irgend wie genutzt werden konnten. Für die Jüngeren gab es noch einen großen Spielplatz.
Für mich war das Verblüffendste eine Fahrt wie in einem Bob. Wir waren bei der Attraktion vielleicht zu zehnt, das war aber schnell vergessen. Mit 3D-Brillen versehen, ging es durch Gänge einer Unterwelt. Der Sitz bewegte sich, als ging es in die Kurve und der Fahrtwind blies uns ins Gesicht. Die Illusion war perfekt. Mich bekommen keine 10 Pferde ins Disneyland, aber da würde ich noch mal rein gehen.







