Höhepunkte unserer Frankreichtour 14: Carcassonne

Am nächsten Tag haben wir dann Carcassonne erreicht. Wenn man sich von Süden nähert, gibt es eine Stelle von der man die befestigte Stadt gut sehen kann. Für uns war es nicht das erste Mal, dass wir dort Halt gemacht hatten. Außer den gelben Bändern an einer Seite der Anlage, die von einer Stelle unten bei der Stadt, konzentrische Ringe ergeben, gab es nichts Neues. Die Anlage ist weiterhin beeindruckend.

Durch die Gassen drängen sich die Touristen, die angebotenen Waren sind es meist nicht wert stehen zu bleiben, vielleicht mit der Ausnahme eines Hängematten-Verkäufers. Die Gastronomie hat ihre besonderen Preisvorstellungen, da zieht man sich gerne in den äußeren Befestigungsgraben zurück, wo es deutlich ruhiger ist. Hier kann man die Kolossalen Mauern so richtig auf sich wirken lassen.

Wir fuhren zu einem Campingplatz etwa 10 km östlich in der Nähe des Canal du Midi. Von hier sind wir den nächsten Tag in die eigentliche Stadt Carcassonne gefahren. Der Weg entlang des Canal war bis auf ein kurzes Stück gut befahrbar. Boote waren ständige Begleiter und eine dreistufige Schleuse kurz vor Carcassonne war ein technisches Highlight.

Bis auf eine Musikkneipe in der Nähe des Bahnhofs hat uns die Stadt wenig gefallen: Eng, bedrückend, viele Häuser in schlechtem Zustand, da waren wir froh bald wieder hinaus zu kommen.

Zum Schluss möchte ich noch eine beliebte Nachspeise der Franzosen vorstellen, für die die noch nicht satt geworden sind: Den Kaffee Gourmant, das ist ein gewöhnlicher französischer Kaffee, meist mit drei verschiedenen Vorspeisen, eine leckere wie die andere. Es führte so weit, dass wir nur noch eine Vorspeise bestellten und dann einen Kaffee Gourmant hinter her.

Das Bild (bitte anklicken) aus Villeneuve le Bré hat die Bewandtnis, dass eine perfekte Wandmalerei zeigt. Das Auto steht vor einer glatten Wand, keine Treppen, kein Kind, kein Baum, kein Eingang, keine Fenster.

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