Auf in den Oderbruch

Bevor ich von hier, Zechin, berichte, noch mal kurz zurück nach Grünheide. Am letzten Tag dort haben wir noch die Forellenanlage in Klein Wall besucht. An die Seen durften nur Angler. So begnügten wir uns mit einem Besuch der umfangreichen Fischtheke: Fischbrötchen mit geräucherten Forellen und Fischspieße für das Abendbrot. Auch das Angebot an frischem Fisch war groß. Auf dem Rückweg fuhren noch an der Schule von Grünheide vorbei, da es dort eine große Anlage für die Europäische Sumpfschildkröte zu bestaunen gibt. Die ist nämlich das Wappentier von Grünheide.

europ. Sumpfschildkröte

Nun ging es aber für uns weiter und zwar in den Oderbruch. Dieses langgestreckte Gebiet zwischen Oder und Alter Oder, Lebus und Bad Freienwalde ist vor allem landwirtschaftlich geprägt. Dazu noch ziemlich naturbelassen, so dass sich hier Rehe und Störche und viele Zugvögel wohl fühlen.

Auf unserer heutigen kurzen Fahrradtour konnten wir viermal Rehe entdecken. Sie scheinen im Moment die Getreidefelder zu mögen. Noch auffallender ist das beiden Störchen, die direkt hinter dem Mähdrescher hinter her laufen.

Die Oder als Grenzfluss

Leider findet man hier auch häufig Relikte der letzten großen Schlacht um Berlin am Ende des letzten Weltkrieges: Denkmäler, aber es begegnete uns auch ein Trupp von Spezialisten, die entlang der Straße nach Kampfmitteln suchten, um sie endgültig zu beseitigen.

Gänse auf der Wiese und andere in den Bäumen

Der Campingplatz ist einfach und sauber. Ein angegliedertes Freibad lädt ein, wenn die Wälle auf dem Gelände einen schon verwundern. Ach ja, wer Wind nicht so mag, der fühlt sich hier nicht so wohl, aber die Stechmücken hat es auch weg geweht.