Es hat geschneit und es geht auf Weihnachten zu. Dann kann man schon mal an die weißen Dünen zurück denken. Kommen Sie mit auf einen gedanklichen Abstecher nach New Mexiko. Ja, dort befinden sich die weißen Dünen. Eigentlich ist das purer Gips (Kalzium-Sulfat), den der Wind hier ablagert. Strahlend weiß leuchtet er in der Landschaft und bildet einen großen Kontrast in der Landschaft.
Diese ist leider zum größten Teil militärisches Gelände und es gibt nur eine kleine Zufahrt zum „White Sands National Monument“ und diese liegt am Hwy 70 nördlich von El Paso.
Der Gips stammt von einem See westlich der Dünen, dessen Wasser immer wieder verdunstet. Die Gipsablagerungen werden ständig vom Wind in östliche Richtung davon geweht. Einige Dünen wandern bis 9 m im Jahr. Was von den Pflanzen vom Gips verschüttet wird stirbt ab. So findet man nur am Rande der Dünen Pflanzen, die mit diesen Bedingungen klar kommen. Wir fanden hier Echinocereen, Yuccas und einige andere Arten. Vor allem die Yuccas scheinen sehr tief zu wurzeln, denn die fanden wir auf auf den Dünen.


Die Besucher, vor allem Kinder kommen aus anderem Grund hier her. Der Gips-Sand ist so weich, dass er sich wunderbar zum Schlitten fahren eignet. Das ist ein beliebter Ausflugsort für die Kindergärten. Am Eingang des Parkes im Visitorcenter erhält man Informationen zu den Wanderungen, die man unternehmen kann, eingeschlossen Warnhinweise, denn es kann hier im Sommer sehr heiß werden. Für die Erwachsenen stehen ein paar Sitzgarnituren und Grillstellen in der Nähe des Parkplatzes. Für uns war das ein befremdender Anblick, aber bei Sonnenuntergang könnte hier ein interessantes Farben-Schauspiel zu sehen sein.



