Brest

Letztes Jahr haben wir diese Stadt ausgelassen, da wir sie vor allem mit einem militärischen Stützpunkt der französischen Armee in Verbindung brachten. Kurze Zeit später musste ich erkennen, dass gerade hier mein Favorit unter den französischen Freskenmalern mehrere große Werke erschaffen hat.

Vom Campingplatz fuhren wir zum Küstenfahrradweg und mussten dort einige Kilometer an einem hoch-gesicherten Zaun oberhalb eines großen Industriegebietes mit Kranen, Lagern und riesigen Bunkern entlang.

die Penfeld mit dem Château

Dieses endet mit einem Flüsschen Penfeld, dass die Stadt durchschneidet. Hier befindet sich die Burg / Château in dem sich heute das Marinemuseum breit macht. Die Penfeld begünstigte ehemals den Bau eines Hafens, ist aber ziemlich lästig, wenn man sie überqueren muss, ein Nadelöhr, das man auf verschiedene Weise erweitert hat.

Zum einen gibt es eine moderne Hubbrücke über die auch die Eisenbahn rollt. Unten auf Flussniveau und mit dem Tidenstand gehend schwimmen 2 Brücken, die den PKW-Verkehr dienen und wie es uns erschien nur jeweils in einer Richtung benutzt wird.

Oben gibt es für den Personenverkehr noch eine Schwebebahn, die mit 2 Kabinen die beiden Flussufer verbindet. Mit denen sind wir natürlich gefahren, um den besonderen Blick auf den Hafen zu genießen.

Weiter östlich befindet sich dann der Yachthafen und der Handelshafen. Dort sahen wir auch ein schönes Fresko. Bei der Tourist-Information holten wir uns einen Plan für die weiteren Bilder, von denen wir einige besuchten.

Brest hat einiges zu bieten, inklusive dieses guten Campingplatzes, ist aber recht anstrengend und für Fahrradfahrer nicht immer einfach zu befahren.