Die Trullis, Steinhäuser mit kegelförmigen Dächern findet man immer mal wieder im Süden Apuliens, aber auch in anderen Staaten. Sie stehen in Olivenhainen zum Unterbringen von Gerätschaften, einige wurden auch als Stall genutzt. Werden mehrere zusammen gebaut ersteht daraus ein Bauernhaus. Hier scheinen einige als Sommerhäuser wieder hergerichtet zu sein und es gibt auch die Möglichkeit sie als Hotelzimmer zu buchen.

Ursprünglich waren sie wie eine Trockenmauer ohne Mörtel errichtet, damit sollten sie steuerlich nicht als Haus gelten, weil man sie problemlos auseinander nehmen kann. Die Dachspitzen sind weiß gekalkt und die Dachflächen weisen manchmal Symbole auf. Alberobello ist dafür bekannt, die größte Ansammlung von Trullis in einer Siedlung zu besitzen. Es sind 2 Stadtviertel in denen sich nur Trullis befinden.

Es ist kein Freilichtmuseum, was man annehmen könnte. Hier leben Menschen, hier gibt es Läden, ausschließlich für den Tourismus zwar und die Sträßchen sind eine Fußgängerzone, die nur Anrainer befahren dürfen, falls sie sich hier durch drängen können. Die Einheimischen werden sich oft wie in einem Zoo vorkommen.

In diesem Baustil gibt es auch eine Kirche. Für uns war das alles viel zu hektisch, zu laut, und so waren wir froh unsere Räder dabei zu haben, um damit durch die Landschaft zu fahren. In den Olivenhainen stehen immer mal wieder neue wie auch alte Trullis, die einfach zum Landschaftsbild gehören, wie im Moment die Blühenden Obstbäume und die bunten Wiesen.









