Die gestrige Fahrt bis hier zum Yachthafen von Wessem waren kaum mehr als 20 km. Immerhin bekamen wir hier einen Platz. Dafür mussten wir Belgien verlassen und sind nun für einige Zeit in den Niederlanden.

Wessem ist ein kleiner Ort an der Maas. Ich glaube, der Yachthafen mit all seinen Zubehör-Firmen stellen den größten Arbeitgeber dar. Am Morgen besichtigten wir die Promenade und die wenigen Lokale am Maasufer. Danach fuhren wir ins wenige Kilometer entfernte Thorn, der weißen Stadt. Hier sind fast alle Ziegelwände mit weißer Farbe angemalt.

Die Straßen im Altstadtbereich sind gepflastert und sind von den vielen Fahrradfahrern nur schwierig zu bewältigen. Heute am Sonntag ist fast jeder unterwegs, von der Enkelin auf dem Laufrad bis zu den Großeltern. Nerven tun die Rennradfahrer, die glauben da zwischen durch düsen zu müssen. Im Gegensatz zu uns benutzen die auch die Fahrradwege.

Wir fuhren dann noch einen Ort weiter. Die Auszeichnung erfolgt von Knoten zu Knoten. Diese sind nummeriert und besitzen jeweils eine Karte, auf der die nächsten Knoten und Orte verzeichnet sind. Auch unterwegs ist immer zum nächsten Knoten-Punkt ausgezeichnet. Wenn man das mal kapiert hat, funktioniert das sehr gut. Ein Knoten ist immer ein Punkt an dem mehrere Fahrradwege aufeinander treffen und davon gibt es viele.



Auf dem Rückweg haben wir in Thorn im Pfannkuchenhaus, natürlich „Pfannkuchen“ gegessen: Meiner mit Schnitzelfleisch und Gemüse, Gudrun ihrer mit Meeresfrüchten. Diese waren so gut belegt, dass wir nach einem Pfannkuchen satt waren. Von dort waren wir schnell auf dem Campingplatz, wo für den späteren Nachmittag eine Boulebahn auf uns wartet.
