Wer nicht auf Anhieb weiß, wo das liegt, der sucht uns am Golfo di Gióia an der Westküste Italiens. Auf der anderen Seite haben wir keinen offenen Campingplatz gefunden, so sind wir mal schnell über die Berge gefahren. Hier auf dem Camping Mimosa sind wir sehr gut untergekommen. Abends genossen wir den Sonnenuntergang mit dem Stromboli. Als es ganz dunkel war konnten wir etwas Rot der glühenden Lava entdecken.

Heute wollten wir eigentlich nur die Umgebung erkunden, waren dann aber auf der Zufahrt hinauf nach Nicotera. Da ging es dann 220 Höhenmeter hinauf, wodurch wie einen weiten Blick die Küste hinunter hatten. Sizilien und der Ätna versteckten sich leider im Dunst.

Das Städtchen machte einen lebhaften Eindruck und durch die engen Gassen fuhr ein Auto nach dem anderen, parken war nicht möglich bei einer Mindeststraßenbreite von 1,70m. Da haben wir mit den Fahrrädern brav die vorgeschriebene Richtung der Einbahnstraßen eingehalten. Zu Fuß bleibt da nur der rettende Sprung in einen Hauseingang.


Trotzdem oder gerade deswegen hat es uns dort oben gut gefallen. Auf dem Rückweg nahmen wir die Abzweigung nach Nicotera Marina auf das wir die ganze Zeit herunter gesehen haben. Von Strandleben ist hier noch nichts zu merken, obwohl die ersten Deutschen schon das Wasser ausprobiert haben.



Die Luftlinie zum Campingplatz beträgt höchstens 1 km, nur gibt es keine Verbindung entlang des Strandes. Nach mehreren Fehlversuchen fuhren wir zurück zur Hauptstraße, um von dort die Zufahrt zum Campingplatz zu erreichen.

