La Tranche-sur-Mer

Nun sind wir ein gutes Stück nach Süden gerutscht. Der Morgen kündigte bereits einen Wetterwechsel an, zwar noch windig, aber die Sonne lies sich bereits sehen. Dann schien mir während der Fahrt die ganze Zeit die Sonne auf den Bauch, kaum auszuhalten.

Kurz nach Mittag erreichten wir unseren Campingplatz. Viel Platz für Wohnmobile hat er nicht, das meiste sind Bungalows, dafür stehen wir ganz vorne direkt an der Düne zum Strand.

Es sind kaum 50 m und man steht auf feinem Sandstrand und der dehnt sich weit in beide Richtungen aus. Neben Sonnenbadende findet man auch einige Badegäste und Surfer. Es sind aber nicht mehr viele und so bietet der Campingplatz nur noch Fritten zum Mitnehmen.

In den Ort ist es aber auch nicht weit und dort habe ich für 15 € das Tagesmenu genommen und war sehr zufrieden.

Ich kenne da 2, die gerne baden gehen, das wäre was für euch!

Carnac / Karnag

Ob französisch oder bretonisch, das klingt sehr ähnlich, bei anderen Worten wie Ty / Maison = Haus sieht das schon ganz anders aus. Vieles ist zweisprachig, Wege sind oft nur auf bretonisch beschildert. Das heißt aber nicht, dass es große Schwierigkeiten gibt sich zurecht zu finden.

Unsere erste Tour ging runter an den Strand, feinster weißer Sand wie in der Karibik, das Wasser von Schwarzblau, Blau, Türkis bis Graugrün, da zwischen immer wieder Granitfelsen, die den Strand unterbrechen oder als Inselchen heraus schauen.

Menhire

Dank des Windes war auch wassersportmäßig einiges los. Dazu eine kilometerlange breite Promenade, hier trifft man sich. Aber heute sollte es zum eigentlichen Highlight gehen, den Dolmen und Menhiren, Zeugen einer Jungsteinzeitlichen Kultur, die es hier seit dem 5. Jahrtausend vor Chr. hier gab.

Es gibt über 2 Tausend Menhire um Carnac und eine größere Anzahl von Dolmen (Familiengräber). An einem der größeren Menhir-Feldern schickte man uns weg, da gerade Filmaufnahmen liefen und man uns nicht auf dem Film haben wollte.

Hier ist touristisch viel los, auf unserer Tour etwas weiter weg, waren wir fast ganz alleine und konnten uns die Steine in Ruhe betrachten. Der Riese von Manio ist der größte Menhir der Gegend mit etwa 6,50m Höhe.