Nachdem die Nächte langsam wieder wärmer werden, machten wir uns bald auf den Weg andere Seen zu erkunden. Auf einem passablen Fahrradweg fuhren wir zuerst nach Steinförde. Hier überquerten wir die Havel und staunten über die vielen „Garagen“ direkt am Ufer.

Um auf der Weiterfahrt noch näher an Seen entlang zu fahren, entschieden wir uns für einen Waldweg. Der war leider nicht so gut befestigt und so steckten wir immer wieder in tiefen weichen Sandlöchern fest. Die Tintenschopflinge wuchsen fast ausschließlich auf dem Weg, sonst haben wir nur ein par Parasole gesehen. Kurz vor dem Dagowsee erreichten wir einen asphaltierten Fahrradweg und atmeten auf.

Dafür war hier richtig was los, große Parkplätze, Souvenirshops, Kultur in Form von Plastiken und natürlich Thomas Mann, der hier eine Weile gelebt hat und dessen Roman Stechlin auf den See zurück geht.
Uns interessierte vor allem das Fischerhaus, wo wir hofften Fisch essen zu können. Ob wir das Fischerhaus, das im Führer erwähnt wird gefunden haben, wage ich zu bezweifeln, aber es war nett, das Essen gut: Geräucherter Fischteller“ s. Foto. Die rauchende Räucherschränke und die Fische hinter Gittern, aber im Seewasser zeigten, dass hier alles super frisch ist. Die Fotos von den kleinen Fischen sind daneben in freiem Wasser aufgenommen.
Ausgeruht und gestärkt machten wir uns auf den Rückweg. Das Stück am Stechlinsee entlang benutzten wir noch mal mutig den sandigen Wanderweg, aber bot so schöne Ausblicke auf den See und an einigen Stellen auf Nackedeis, die das klare Wasser des Sees genossen. Badestellen sind auf unserer Karte extra ausgewiesen und bestehen aus kleinen sandigen Naturbuchten.

Im Gegensatz zu den kleinen Seen, wo wir keine Motorboote fuhren, war in Fürstenberg an der Havelschleuse wieder Hochbetrieb. Auf dem Campingplatz ist Zeit zum Lesen und mit Kastanienjahre von Anja Baumheier habe ich ein Buch das in Mecklenburg-Vorpommern verortet ist und so prima zu unserer Reise passt.






