Beaucaire

Das ist die Fortsetzung unserer gestrigen Fahrt. Ich habe aber so viele Bilder, dass ich daraus 2 Teile machen kann, außerdem verbringen wir heute einen faulen Tag ohne große Aktionen.

Beaucaire liegt nur mal gerade über die Rhone-Brücke von Tarascon entfernt. Dabei gehörte die Stadt zum Königreich Langedoque, die andere, Tarascon, zu Frankreich. Beaucaire gehörte zu den Hugenotten und Tarascon war römisch-katholisch,

Wie es ausging sieht man an den Burgen, die von Tarascon steht prächtig dar, die andere ist nur noch eine Ruine. Aber dennoch hat uns Beaucaire viel mehr gefallen. Die Plätze in der Altstadt haben Flair, die Straßen sind sauber und aufgeräumt.

Außerdem besitzt Beaucaire einen Port de Plaisance, einen Hafen für Freizeitkapitäne und Kanalboote. Hier endet der Kanal Sête à Rhone.

Und hier endet auch unsere Reise, die nächsten Tage sind dann nur noch Fahrtage, darüber wird wohl nichts zu berichten sein. Der Kilometerstand fürs Fahrrad steht nun bei 8795 km, 649 km mehr als bei unserer Abfahrt in Crailsheim. Frankreich ist einfach sehr gut geeignet zum Fahrrad fahren.

Danke allen treuen Besuchern meines Blogs.

Sête

Heute fuhren wir entlang des Canal-du-Rhone bis zur Stadt Sête. Fahrradstreifen und eigenständiger Fahrradweg wechseln sich bis ins Zentrum hinein ab. Sête wurde erst von Ludwig XIV gegründet, um einen weiteren Hafen neben Marseille am Mittelmeer zu haben.

Zudem hat der Hafen Anschluss an den Canal-du-Rhone und an den Canal-du-Midi. Damit ziehen auch heute noch etliche Kanäle durch das Stadtgebiet und Brücken sind die Knotenpunkte im Verkehr, vor allem wenn die Hub-, Dreh- und Schwenkbrücken für den Straßenverkehr gesperrt werden.

In Sête kann man Kriegsschiffe, Kreuzfahrtschiffe, Fähren nach Nordafrika und eine Fischfangflotte beobachten. Daneben liegen hier noch kleinere Boote für den Binnenfischfang, kleinere und größere Jachten bis mehrmastige Segelschiffe. Hier ist etwas los.

Das Stadtbild prägen außerdem die vielen Fresken, die man an großen Fassaden, Garagentoren und an allen möglichen Orten finden kann. Die großen, wohl mit Zustimmung der Stadt gemalten Bilder haben oft einen Bezug zur Stadt, in den kleinen Gassen haben die Kunstschaffenden Platz sich in all möglichen Techniken und Motiven aus zu toben.

An mehreren Orten entdeckten wir diese 3 Personen, die oft später den Fresken hinzu gefügt wurden und meist einen Bezug zu dem anderen Bild herstellten oder Gegebenheiten der Fassade wie Leitungen oder Rohre integrierten.