
Wie die Italiener werde ich im Folgenden nur von Leuca schreiben. – Auf der Hauptstraße sind es nur 3 km bis zum Hafen, aber per google-maps haben wir uns einen Weg für die Fahrräder durch die Felder und Olivenhaine gesucht. Trotzdem haben wir uns etwas verfahren. Da wir von 3 Seiten von Wasser umgeben sind, kamen wir dennoch bald an unserem Ziel an, dem Leuchtturm, von dem Platz drum herum hat man einen schönen Blick auf den Ort und in Richtung Afrika.

Daneben steht eine Wallfahrtskirche, hab es aus dem Führer, das Gebäude sieht nämlich nicht dem nach aus. Wir haben uns vom Wind durchpusten lassen und sind dann hinunter in den Ort gefahren, mit 1300 Einwohnern wäre der Begriff Stadt etwas übertrieben.

Punkten kann der Ort aber mit einigen (40) Villen, die an der Promenade und da hinter stehen. Das weist auf eine länger zurück liegende Bedeutung des Ortes für den Tourismus hin. Da wir Jugendstilornamente entdeckten, glauben wir, dass sie zwischen 1900 und 1920 erbaut wurden. Im Moment werden viele Villen für die Sommersaison her gerichtet.



Noch irren einige wenige Touristen durch die Gassen, um die wenigen bereits geöffneten Läden zu finden. – Der Wind zieht einem die Wärme aus den Händen, so fuhren wir nach dem Mittagessen zügig zum Campingplatz zurück. In den eigenen 4 Wänden ist es gemütlich und später wollen wir noch Boule spielen.

