
Es war Regen angesagt und mit uns verließen noch einige andere den Platz. Unser Weg sollte uns nach San Marino führen. Um nicht den Verkehr rund um Bologna mit zu bekommen, war unsere Richtung vorerst Venedig, um dann Richtung Rimini und Küste nach Südosten abzubiegen. Dadurch fuhren wir etliche Kilometer Landstraße und waren im Endeffekt sicher nicht schneller, als wenn wir über Bologna gefahren wären. Die Zufahrt zum Campingplatz auf halber Höhe war gut zu finden, noch höher befindet sich ein Wohnmobil-Stellplatz, wie wir später heraus fanden.
Der Platz unter holländischer Leitung war sehr gut und überraschend preiswert.

Nach einer Regennacht war es am nächsten Morgen nur noch windig. Wir fuhren an Ancona vorbei, sahen eines der Fährschiffe und es kamen schöne Erinnerungen an unsere Griechenland-Reisen hoch. Aber wir wollten Neues erkunden. Der Stellplatz, den wir uns heraus gesucht hatten, war leider unauffindbar. So fuhren wir zur Autobahn zurück und ließen den Wagen zur Halbinsel Gargano laufen.

Bei Sonnenuntergang erreichten wir Vieste und dann begann die Sucherei nach dem einzigen offenen Campingplatz. Das Problem war unter so vielen Schildern das richtige heraus zu finden. Wir fanden es dann doch noch und der Chef erwartete uns an der Rezeption und hatte noch einen Platz für uns. Er scheint wie ich Liebhaber von Kakteen zu sein, nur dass seine das ganze Jahr draußen bleiben können.


