Torrey Pines State Natural Reserve

Dieser Park ist ein Freizeitpark mit Wanderwegen auf denen man die Düne nördlich von San Diego (CA) erkunden kann und vor allem einiges über die botanische Vielfalt und Bedeutung der Pflanzen erfahren kann.

Bilder sind beschnitten, bitte anklicken.

Wir kamen vom Badeort Del Mar die Küstenstraße entlang. Ein großer Parkplatz, der bewacht wurde (s. Foto) ist für die Surfer gedacht, die vor der Klippe guten Aufwind erwarten können. Dann geht die Straße steil die Düne hinauf und endet an einem Parkplatz mit Visitorcenter. Gegen eine geringe Gebühr bekommt man einen Tagespermit und Informationen, wie man seinen Tag gestalten könnte.

Bevor wir den Picknick-Platz aufsuchten, wollten wir uns erst mal die namengebenden Torrey-Pinien anschauen. Sie stehen in einem kleinen Wäldchen auf der Kuppe und sind für die Stabilität der Düne verantwortlich. Die Pinien weisen sehr lange Nadeln auf, mit denen sie das Wasser aus dem Nebel kämmen und so die ganze Kuppe auch im Sommer mit Wasser versorgen.

Die einzelnen Wege sind gekennzeichnet und besondere Pflanzen sind exemplarisch über große Schilder erklärt. Zum Meer hin wird der Pflanzenwuchs immer flacher. Hier stehen die Kakteen vor allem. Wir waren überrascht über die Vielzahl von Arten, die hier wachsen. Da es hier bedeutend wärmer ist wie im Küstengebirge, fingen hier die Ferokakteen schon an zu blühen.

Natürlich sollte man immer mal wieder die Nase heben und den herrlichen Blick von der Düne auf das Meer und die Gegend um einen herum genießen. Ja, und da war ja auch noch der Picknick-platz.

Desert View Tower

bei Ocotillo

Wir kamen die IS 8 von Phoenix und wollten nach San Diego (CA). Nach Yuma geht es ziemlich nah an der mexikanischen Grenze entlang. Nach Ocotillo geht es die Berge hinauf. Der Randstreifen wird sehr breit, so dass wir unser Wohnmobil weit von der Straße weg parken konnten, denn wir befanden uns in einem außergewöhnlichem Kakteengebiet.

Die vielen Ferokakteen konnte man schon vom Wagen aus sehen. Wir drehten eine Runde und bestaunten die großen Pflanzen. Bald rissen wir uns von diesem Platz los, denn die nahe mexikanische Grenze oder mehr die Grenzpolizei und unser Stop auf der Autobahn trübte uns die Stimmung.

Aber alles ging gut und als wir kurz darauf bei der nächsten Ausfahrt den Hinweis zu einem Desert View Tower sahen, folgten wir dem Schild. Wir landeten bei einem Kuriosum, wie man es so wohl nur in den USA finden kann. Den Turm hat wohl nie ein Statiker gesehen und eine Genehmigung wird auch niemand eingeholt haben. Innen fanden wir eine kuriose Sammlung von allem Möglichen, aber oben hatte man einen schönen Ausblick. Gegenüber gab es einen Steingarten in dem man den Steinen, so wie die Natur sie geformt hat, mit Farbe nachgeholfen hat. So entstand ein kleiner Irrgarten.

Für uns am Überraschendsten waren die über all angepflanzten Kakteen, vor allem die Cylindroopuntien in ihrer Farbenvielfalt überraschte uns. Kaffee und Kuchen gab es auch. So fuhren wir später voll mit Eindrücken weiter. Übrigens hört die Wüstenvegetation kurz danach abrupt auf. Mit Erreichen der Passhöhe war alles grün und auch frischer. Die Regenwolken regnen sich an den bergen hinter San Diego ab und danach kommt die Wüste.