Le Pouliguen

Westlich von St. Nazaire, noch in der Bretagne, sind wir gelandet. Hier gibt es immer wieder schöne Sandstrände, die die Besucher anziehen. Auch jetzt bei bewölktem Himmel und einzelnen Schauern ist um den Hafen einiges los.

Das Gewässer, das den Hafen bildet be- bzw. entwässert einen Teil des Marais salants de Guérande, einer flachen Bucht in der Salz gewonnen wird. Für die Bretonen ist Salz sehr wichtig, vor allem dem Fleur de Sel. Das sind die Salzkristalle, die sich an der Oberfläche des Salzwassers bilden. Es ist oft leicht rosa und hat einen feinen Duft und Geschmack.

Am Hafen und um die von außen gereinigte Kirche befinden sich die meisten Geschäfte, die Markthalle, die Cafés und Restaurants. Der Strand ist breit und schön sandig, wenn er auch jetzt am Ende der Saison nicht mehr von den Algen befreit wird.

Einige sehr schöne Häuser, ja Villen kann man finden. Wir blieben bescheiden und sind auf einem **-Platz (Camping Clein). Aber er hat alles, was wir so mögen, vernünftige Duschen, WIFI überall auf dem Platz und 2 Boulebahnen. In wenigen Minuten ist man am Hafen, am Strand oder bei den Supermärkten.

La Baule

Île de Noirmoutier II

Die Insel wird oft als „Mimoseninsel“ bezeichnet, da das Klima mild ist und es den Mimosen ermöglicht, im Winter zu wachsen und zu blühen. Das haben wir ja auch bei den Erdbeerbäumen gesehen. Auch sind die Beete noch bunt und von Herbst keine Spur, nein, nicht ganz, die Esskastanien werfen ihre stachligen Früchte ab.

Camping de la Court

Die dominierenden Landschaften sind Salzwiesen, Dünen und Steineichenwälder.  Die Länge der Insel beträgt ca. 18 km, ihre Breite variiert zwischen 500 m und 12 km und ihre Fläche beträgt 49 km2.

Das Ganze ist mit Fahrradwegen durchzogen auf denen man gut fahren kann, denn selbst bei heftigen Wind schützt einen ein Damm, Strauchhecken oder die Kiefern eines Wäldchens.

In der Mitte liegt eine sehr feuchte Ebene, die durch Gräben durchzogen ist. Dazwischen befinden sich die Salzfelder, wo im Moment wenig passiert, denn das Salz entsteht durch Verdunstung und die ist mehr als gering. (s. Titelbild)

Auf die Insel gelangt man mautfrei über eine Brücke und der „Passage du Gois“, einem Sträßchen, dass nur bei Ebbe zu befahren ist. Verkehrstechnisch ist da noch der Port de Morin zu nennen, der aber nur für kleine Privatboote eine Bedeutung hat.

Guérande

Eine mittelalterliche Stadt in der Bretagne. Seine Anfänge reichen bis ins 4. Jahrhundert zurück und das Salz haben der Stadt Reichtum gebracht.

Vollständig von einer Mauerumgeben, durch 6 Türme gesichert und durch eine der 4 Tore betreten, öffnet sich ein Verwirrspiel an Gassen und kleinen Plätzen, die sich vor den beiden Kirchen öffnen.

Das ist einmalig in Frankreich und so ist man nicht alleine in der Stadt. Auch die Geschäfte haben sich stark zum Tourismus hin orientiert. Von Salz bis hin zu Süßigkeiten, vom Schmuck bis hin zu Kleidung reiht sich ein kleiner Laden an den anderen.

Gefallen hat uns auf jeden Fall die Atmosphäre in der Stadt. Auf dem Rückweg entdeckten wir noch eine besondere Mühle, ganz aus Stein lässt sie sich nicht in den Wind drehen, der kommt wohl meistens aus ein und derselben Richtung.