Von der Qualität der Fahrradwege waren wir bisher nicht so begeistert und so sind wir heute Morgen etwas skeptisch zum Einstieg in Altbuchholz nach Rüdersdorf gefahren. Der Beginn sah ganz vernünftig aus, ein befestigter Waldweg, der aber später durch aktuellem Holzeinschlag ziemlich mitgenommen war. Einige kürzere Stücke schoben wir die Fahrräder. In Alt-Rüdersdorf war dann gesperrt, aber Einheimische zeigten uns eine Umleitung. So erreichten wir doch noch den Museumspark.

Rumfortofen 1804 
Kalksteinbruch
Nach Lösen der Tickets öffnete man uns das Tor, dass wir mit den Fahrrädern hinein fahren konnten. Gleich zu Beginn standen 2 beachtliche Rumfordöfen am Wegrand und ein Gang durch einen kurzen Stollen eröffnete uns einen weiten Blick auf das am Wochenende ruhig daliegende Steinbruchgelände. Am Horizont sah man die neuen Zementfabrikationsanlagen.

Am Ende des Parks beeindruckte uns die Batterie von 18 Rumfordöfen aus den Jahren 1871-77. Teilweise waren sie begehbar. Aus Informationstafel entnahmen wir, dass die Anlagen zur Phophatgewinnung von den Russen nach dem Krieg abgebaut worden sind und die Anlagen seitdem still stehen. Angrenzend befinden sich noch große Industrieruinen, die wohl kein Mensch haben will.

Der Rückweg gestaltete sich mangels Auszeichnung des Fahrradweges schwierig. Entlang des Kalksees fanden wir nur einen Hinweis, der uns zur Woltersdorfer Schleuse führte. Direkt am Wasser mit Blick auf die Hubbrücke, die das eigentliche Highlight ist, haben wir gut gegessen.

Dann begann das Drama Fahrradweg erst richtig. Wir fanden nur einen Wurzel-Pfad, der wohl mehr für Fußgänger verwendbar ist. Kurz vor Erkner kam dann ein schmaler Pfad aus dem Gebüsch der rückwärts als Fahrradweg ausgezeichnet war. Hier waren wir auf bekanntem Gebiet und der letzte Teil des Rückwegs inklusive Einkauf gestaltete sich problemlos.
