Las Vegas übt auf viele Menschen eine magische Anziehungskraft aus. So auch auf mich, denn man kann dort oft sehr günstig übernachten. Da in den Hotels sich auch die Glücksspiel-Höllen befinden, versuchen die Besitzer darüber an unser Geld zu kommen. Ein Mietauto ist einfach zu bekommen, und dann braucht man nur 20 Meilen in westliche Richtung die Stadt zu verlassen und ist mitten im Kakteen-Paradies. Vor dem eigentlichen Red Rock State Park befindet sich ein einfacher Campingplatz, der aber für ein bis zwei Übernachtungen genügt. Bereits von dort kann man interessante Wanderungen unternehmen. Besonderes Augenmerk verdient ein Hang mit vielen Ferokakteen.
Wenn man in den Red Rock Canyon State Park einfährt ist erst mal die übliche Eintrittsgebühr fällig. Ist aber OK, denn einem wird viel geboten. So fährt man erst mal das Visitor-Center an. Dort bekommt man viele Informationen zum Park. Man kann sich Wanderrouten empfehlen lassen. Auch läuft dort ein informativer Film mit dem man sich einen guten Überblick verschaffen kann. Außerhalb befindet sich ein kleiner Tierpark, wo man die im Park vorkommenden besonderen Tiere antrifft, die man in freier Natur möglicherweise übersieht, wie die Schildkröten.
Der Park selber wird durch eine schmale Straße, die im Bogen an den Felsrändern vorbei führt und eine Einbahnstraße ist. Also deswegen muss man sein Vorhaben gut planen, denn zurück geht es nicht, bzw. man fährt den ganzen Loop ab und beginnt die Runde von vorne.

Mit dem Eintrittsgeld bekommt man eine genaue Statepark-Karte, wo die einzelnen Parkplätze und Attraktionen eingezeichnet sind. Gleich zu Beginn der Tour entdeckt man einige Kletterer in den Wänden, da wo sich kleine Täler zwischen den Felsen gebildet haben, befinden sich die Startpunkte für die Wanderungen. Diejenigen, die wir versucht haben, waren alle nicht schwierig, gut ausgezeichnet. Wanderschuhe waren sinnvoll, so wie genügend Wasser im Rucksack. Man befindet sich in der Wüste und das Outfit, dass im Casino angebracht ist, kann hier gefährlich werden. Nicht der Park ist gefährlich, sondern die eigene Dummheit kann gefährlich sein.
Bis zu 4 Tage kann man hier problemlos verbringen, aber die meisten fahren von hier aus ins nahe gelegene Death Valley. Da ist es dann noch heißer und an Pflanzen findet man dort kaum noch was. Da ich beides kenne, schlage ich vor den Red Rock Canyon SP ausführlich zu besuchen und dafür das Death Valley höchstens zügig zu durchfahren.
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Bitte stören Sie sich nicht an dem Namen: Red Rock Canyon, den gibt es mehrmals in den USA, der nächste von Las Vegas liegt hinter Flagstaff an der Route 66.

Wer es schicker mag, der bucht von Las Vegas aus eine Safari-Tour mit einem knallbunten Jeep, jedem das Seine!








