Pulignano a Mare

Als wir uns dem Ort näherten, kamen wir an einem Busparkplatz mit öffentlicher Toilette vorbei. Von dort führte ein breiter Fuß- und Fahrradweg der Küste entlang in den Ort. Bald war mal wieder Schieben angesagt. Zu erst folgten wir den Fähnchenträgern, die kennen sich ja meistens vor Ort aus. Dann suchten wir unseren eigenen Weg, um dem größten Gedränge zu entgehen.

Die Häuser hier sind längst nicht so hoch, die Gassen noch etwas enger, dafür gab es noch mehr Menschen. Der Ort hat durchaus Charm und seine Lage direkt auf den Felsen über den Wellen, hat etwas. Wo Platz ist, findet man bunte Beete, nette Cafés und auch Kunst.

Zu unserer Überraschung war man hier ganz auf den Tourismus eingestellt. Ohne Probleme bekamen wir mittags eine Pizza, die war gut und preiswert. Eine gut eingespielte Belegschaft und Küche servierte rasant. Kaum war ein Gast aufgestanden, war der Tisch geleert und frisch eingedeckt. Viele Ecken waren liebevoll gestaltet, wie dieser Hausdurchgang.

Ein besonderer Anziehungspunkt war eine Brücke und der da drunter liegenden Bucht, steinig aber auch etwas Besonderes. Wie die Häuser ihre Entsorgung regeln, hinterfragt man da am besten nicht. Vielleicht sind auch hier EU-Normen zur Anwendung gekommen.

Auf dem Rückweg sind wir noch an einem Olivenbaum-Hain vorbei gekommen. Die alten Bäume waren mir ein paar Bilder wert.