
Ihr kennt doch sicher Kennebunkport, seht ihr, und knapp 1 Meile davor liegt das Straßenbahnmuseum mitten im Wald. Mit über 280 Exponaten soll es das Größte seiner Art sein. Auf jeden Fall gibt es einen Bahnhof wie bei der Eisenbahn und einen riesigen Betriebshof mit etlichen Gebäuden und Außenanlagen, die alle mit dem Fahrdraht überspannt sind.

Am Schönsten ist aber die Strecke, um auch mal richtig das Straßenbahnfeeling zu bekommen. Es geht etwa 1 Meile immer gerade aus bis zu einer Wendeschleife mit Haltestelle, wo einem viel Interessantes über das Museum berichtet wird. Auf der Rückfahrt saß ein „Red Tailed Seahauk“ Rotschwanz-Bussard im Gleisbett.

Wie fast über all in den USA wird das Museum ausschließlich mit freiwilligen Kräften betrieben. Die Personen an der Kasse und im Souvenirshop, die Fahrer und Schaffner, die Gleisbauer und die Elektriker, Schlosser und Schreiner in den Werkstätten.

Mehrmals konnten wir direkt bei den Arbeiten zusehen. Und es gibt noch viel zu tun. Wie bei vielen historischen Vereinen liegt viel Material im Freien herum und vergammelt. Einige aufbereitete und fahrbereite Fahrzeuge zeigen aber, was die Leute können.
Irgend wann mussten wir uns losreißen und fuhren weiter nach Kennenbunkport. Hier gab es aber in der Nähe des Ortskern kein Platz für ein Wohnmobil. Erst in Yorkbeach war es etwas ruhiger, so dass wir uns etwas umsehen konnten.
Danach fuhren wir nach Portsmouth. Vor dem Ort mussten wir über eine ziemlich neue Hubbrücke und hatten von da oben einen herrlichen Blick über den Ort, der uns dort hinein abbiegen ließ. Die Atmosphäre am Wasser wie auch die Häuser im Ort gefielen uns gut.








