Mashantucket Pequot Museum

Der Volksstamm der Mashantucket Pequot lebt in Connecticat und hat in den 80er Jahren zur Amtszeit von Präsident R. Regan die Rückgabe seiner Ländereien, die ihnen von Präsident Washington zugesagt worden waren, erstritten.

In Erscheinung treten sie vor allem durch einen riesigen Casinokomplex. Für uns bedeutender war aber deren Museum, in dem sie ihre Geschichte von der Eiszeit bis heute darstellen. Kurz waren wir über den Eintrittspreis erschrocken, aber als wir das Gebäudebetraten, war uns klar, dass es es Schnäppchen war.

Im ersten Teil erfuhr man über das Leben der „Indianer“ während der Eiszeit, welche Tiere sie gejagdt haben und wie sie sonst lebten.

Der nächste Bereich widmete sich dem Leben bevor sie Kontakt mit dem „Weißen Mann“ hatten. Dazu hat man ein komplettes Dorf aufgebaut. Die Figuren sind lebensgroß und sind ausgestattet mit allem, was sie zum Leben brauchen.

Weiter ging es mit dem Kontakt zu den „Weißen Männern“, welche Erfahrungen und Güter man austauschte. Das war durchaus keine Einbahnstraße, denn die Nativ Americans zeigten den Neuankömmlingen welche Wild- und Kulturpflanzen hier angebaut werden konnten. Mais, Bohnen und Kürbisse waren ja total unbekannt und die ließen sich gut als Mischkultur anbauen. – Das traurigste Kapitel sind natürlich die Indianerkriege und die fast totale Enteignung und Entrechtung der Native Americans. Nun geht es aber wieder aufwärts, das Zusammengehörigkeitsgefühl ist wieder da und nicht zu letzt der Stolz ihrem Stamm anzugehören.

Im Anschluss haben wir noch im angeschlossenen Restaurant so gut wie selten in den USA gegessen. Überraschend konnte ich hören, wie sich 2 der Bediensteten auf Spanisch unterhielten.