Agde liegt ja nicht direkt am Meer, deswegen mussten wir heute Morgen entlang des Hérault vom Meer weg fahren. Auf beiden Uferseiten lag ein Boot hinter dem anderen. Der eigentliche Stadtkern liegt auf dem östlichen Ufer.

Die ältesten Gebäude wurden aus einem fast schwarzem Gestein errichtet, was dem Ort ein düsteres Ambiente verleiht. Zum Fluss zu befinden sich viele kleine Gassen, zum Teil sind sie nicht befahrbar. Da zwischen liegen einige kleine Plätze. An einem hat man aus der Not eine Tugend gemacht und die östliche Fassade mit einem großen Fresko bemalt.. Erkennt ihr, was gemalt bzw. was echt ist?


Nach dem Mittagessen fuhren wir einen Kanal hinaus zum Canal du Midi. Hier befindet sich der Abzweig zur Stadt mitten in einer Schleuse, so dass es hier 3 Schleusentore gibt. Wer in die Stadt will, muss in der Kammer das Boot um 90° drehen.

Danach folgten wir dem Canal-du-Midi in westlicher Richtung. Nach nur wenigen Kilometern kreuzt der Canal den Fluss Libron. Das haben wir schon mehrmals gesehen. Meist wird der Kanal mit einer Brücke über den Fluss geleitet. Hier ist der Niveau-Unterschied zu gering und der Libron führt nur manchmal, aber dann Hochwasser.

Dann wurde der Kanal dicht gemacht. Ein Schleusensystem ermöglichte in 2 Schritten das Durchfahren des Flusses. Bekannt ist das Bauwerk unter dem Namen: Ouvrages du Libron.

