Orpesa/Oropesa del Mar

Das ist als würde Crailsheim und Cralse auf jedem Ortsschild stehen. Auf jeden Fall, da sind wir heute hin gefahren. Vom Campingplatz geht es gleich auf den E8 und mit ihm umfahren wir ein Naturschutzgebiet. Besonderes konnten wir dabei nicht entdecken. Dort wo Landwirtschaft erlaubt ist, stehen vor allem Orangenbäume. Bei einem Hof kauften wir ein, das Kilo Orangen für 90 Cent.

Bei Torre de la Sal kamen wir wieder an den Strand. Eine kleine sehr gepflegte Promenade und aufwendig gepflegte Vorgärten luden uns zu einem Kaffee ein. Im Anschluss daran mussten wir zuerst unseren Weg durch Baustellen suchen. Aber dann wurde es bombastisch.

Torre de la Sal

Hochhäuser, Freizeitpark und weiteres touristische Angebote gibt es zu Hauff. Die optische Darstellung der Campingplätze erinnerte stark an Jurassic Park. Gefallen haben uns die Mosaike, die überall auf Bänken und Mäuerchen zu finden waren.

Das Zentrum fanden wir nicht, dafür waren wir plötzlich auf einer Via Verde, die von Orpesa nach Süden am Meer entlang führte. Da war vielleicht was los, Fahrradfahren war auf der breiten Trasse echt schwierig.

Für uns hieß es aber Kehrt machen und wir fanden in einer Nebenstraße ein Restaurant, wo wir um 13 Uhr schon etwas zu essen bekamen. Das Mittagsmenue für 14€, Salat, Getränke, Vor- und Hauptspeise und Nachtisch. Der Kaffee solo ging extra, 1,20€ die Tasse. Die Vorspeise war ein vollständiges Essen, so ließen wir uns das Hauptgericht einpacken, war für den Deutsch sprechenden Kellner kein Problem.

Häuserzeile gegenüber dem Lokal

In Orpesa möchte ich keinen Urlaub verbringen, aber der Ausflug, der war es wert.