Bei meinem letzten Umzug ergab sich die Möglichkeit im Garten ein Gewächshaus aufzustellen. Dieses versorgte ich mit Strom und einem Anschluss an die Warmwasserheizung.
Zu Beginn meiner Leidenschaft hielt ich mich an Rebutien, Mammillarien und Gymnocalycien, da sie relativ einfach zu kultivieren sind. Was darauf hinaus lief, dass die Gymnocalycien bei mir nicht besonders gern blühten.
Natürlich hatte ich mir einschlägige Literatur besorgt, um die Pflanzen bestimmen zu können, bzw. Hinweise zur Pflege zu bekommen. Das war schon ganz gut, aber für meine Ziele nicht ausreichend, so trat ich der Deutschen Kakteen Gesellschaft DKG und einer ihrer Ortsgruppen in meiner Nähe bei.

Das hatte zur Folge, dass ich billig an Samen von vielen Arten kam und meine Sammlung schnell wuchs. Durch Kontakt zu Internoto begann ich mich auf Notokakteen, wie man sie früher als Sammelbegriff nannte, zu konzentrieren. Da sie meistens nur einmal im Jahr blühen, suchte und fand ich in den Thelokakteen eine weitere interessante Gattung. Da die Anzahl der Pflanzen nicht so umfangreich ist, kann man bald so ziemlich alle Arten in seiner Sammlung beherbergen.
Für Gäste befinden sich bei mir in Einzelexemplaren so ziemlich alle Kugelkakteen-Arten. Ein paar Epiphyllen in Kübeln stehen im Moment gerade unter den Tischen. Nach einer Reise nach Südafrika und Namibia im dortigen Frühling war nach meiner Rückkehr klar, dass ich auch 2 Schalen mit Conophyten brauchte.
Die Mischung von ein bisschen von allem und 2 Gattungen mit denen ich mich intensiv befasse, finde ich für mich eine gute Lösung.
Wie geht es weiter? Ohne strenge Ordnung werde ich immer mal wieder von meinen Kakteen, wie sie sich so machen und von meinen besuchen an Kakteenstandorten hier berichten. Mein Blog soll aber keine Einbahnstraße sein. Schreiben Sie mir, wenn sie anderer Meinung sind, andere Erfahrungen gemacht haben oder wenn sie spezielle Fragen zu Kakteen haben.




