
Zu Beginn noch ein Wort zum letzten so herrlich billigen Campingplatz: Neben dran befindet sich eine Fabrik, ich nehme an, eine Müllverbrennungsanlage. Man riecht zwar nichts, aber Brausen geht von ihr aus, dass man am Tag nicht so bemerkt, da es so viele andere Geräusche gibt, aber nachts nervt das schon gewaltig. Dann ist wenig bezahlt dennoch zu viel.

Also, heute fuhren wir in Richtung Westen an den Hudson. Denn von hier wollen wir New York umfahren, um am Mittwoch das Wohnmobil abzugeben. Der Weg hier her war die reinste Berg- und Talfahrt. Eine Ausfahrt führte in ein Skigebiet, aber dann ging es wieder kräftig bergab.

Newburgh hat eine nette Waterfront mit Marina, Fährboot und etlichen Lokalen. So breit der Hudson auch ist, auf dem Rhein bei Karlsruhe ist mehr los. Da war ich dann froh, dass auf der linken Seite in kurzen Anständen die Amtrak Personenzüge fuhren und bei uns im Blockabstand Güterzüge der Eisenbahngesellschaft CSX nach Süden New York zu fuhren.

Noch mal haben wir Krebs Cake, bzw. Lobster-Shrimps-Rolls gegessen und das drum herum genossen. Dazu zählt natürlich auch das nette Treffen mit diesem Nager bei dessen Bestimmung vielleicht ein Leser behilflich sein kann? Ein Spaziergang in die Altstadt haben wir bald abgebrochen, denn viele Häuser waren in schrecklichem Zustand und wir wollten keine Ziegel auf den Kopf bekommen.

Jetzt stehen wir auf dem Newburgh KOA Campingplatz in Plattekill (was man sich unter dem Namen wohl vorstellen soll?) und fangen langsam an das Wohnmobil auf zu räumen.
