Am Kanal de la Loing nach Moret-sur-Loing

Der Kanal-de-la-Loing endet nur wenige Kilometer von Moret in die Seine nach Süden teilt er sich auf in den Canal de Oleans und den Canal de Briare und natürlich sind alle mit einem Fahrradweg versehen.

Aber bevor ich es vergesse, gestern sind wir gut los gekommen, haben in einem Intermarché für das Wochenende einkauft und suchten gegen Mittag ein Restaurant. Das war nicht so einfach. Viele Fernfahrer-Lokale haben dicht gemacht, da die LKW´s auf der Autobahn dran vorbei fahren.

Am Rande eines Einkaufsviertels sahen wir ein nordafrikanisches Restaurant. Wir wollte etwas unbekanntes ausprobieren, fragt mich bitte nicht nach dem Namen, aber beides wurde in einer irdenen Schale serviert und war kochend heiß. Gudruns waren Würstchen in Gemüse und für mich gab es Hühnchen mit Mandeln und Zwetschgen.

Als Sättigungsbeilage gab es nur 2 Brötchen, die man in die Soße tunken konnte. Wir wurden gut satt, fühlten uns aber wie nach leichter Kost. Deswegen waren wir so mutig und haben einen Teller mit afrikanischem Gebäck bestellt. Das meiste waren Nüsse und Honig und wer es süß mag, hat richtig gewählt.

Leider habe ich meinen Foto am Tisch vergessen und wir mussten später noch mal dort hin zurück fahren. – Nachdem in Nemour der Stellplatz zwar schön am Kanal gelegen ist, aber keinerlei Komfort bietet sind etwas weiter nach Norden ausgewichen. Der Platz liegt an der Loing und von hier fuhren wir die Voie Vert nach Moret-sur-Loing.

Das Städtchen strahlt mittelalterlichen Flair aus. Direkt am Fluss, Stadttürmen und Gebäuden, die bis ins 12. Jahrhundert zurück reichen, hat es viel zu bieten. Impressionisten wie Sisley wussten das auch zu schätzen und lebten hier eine Zeit lang.