Ein Tipp von guten Freunden war es, die Floriade in Almere zu besuchen. Nachdem wir uns gestern ein wenig kundig gemacht haben, wie das mit dem Fahrrad funktioniert, fuhren wir so los, dass wir kurz nach Öffnung um 10 Uhr dort eintrafen. Die ersten Busse waren schon da, aber das war kein Vergleich zu den Fahrrädern. Es fällt uns immer wieder auf, dass hier viel mehr und bessere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder vorhanden sind, selbst an Bushaltestellen.

Bei schönstem Sonnenschein fuhren wir entlang der Kanäle durch die Stadt. Nach dem Abstellen und Abschließen der Fahrräder begaben wir uns zu den Ticketschaltern. Dort wurden wir von Personen abgefangen, die mit dem Bus gekommen sind und zu viele Karten geordert hatten. Schnell waren wir uns über den Preis einig und schon waren wir drin.
Eine Seilbahn mit Gondeln verband den Norden mit dem Süden der Anlage. Das war eine schöne Gelegenheit die Beine ausruhen zu lassen. – Ich bringe die Bilder hier am Anfang, um einen Überblick über das Gelände zu vermitteln. – Am Ende der Bahn stieg niemand aus. Alle machten so eine Pendeltour über die Anlage. Die Hausfassade des dritten Bildes scheint aus bemalten Glas- oder Keramikfarben zu bestehen.

Über all waren Pläne ausgehängt, so dass man sich gut orientieren konnte. Es gab natürlich auch schöne Blumenbeete, andere waren deutlich durch die Hitze geschädigt oder einfach verblüht. Hier wird nicht wie bei uns immer wieder nachgepflanzt. Das Thema Nachhaltigkeit wird ganz wichtig genommen.

Das beginnt bei der Pflanzenauswahl, über die Wasserversorgung, Forman des Gärtnerns bis hin zu den Tiny-Häusern und der Stadtplanung. Manchmal gab es Informationen auf Deutsch, meistens mussten wir uns die Bedeutung zusammenraten. Es ging aber.

Auffallend war der deutsche Pavillon, der größte von allen, natürlich mit einem Angebot an „deutschen“ Speisen. Er zog uns nicht näher an und so ließen wir ihn links liegen. Da sahen wir die Gärten und Pavillons aus China und Japan, die vor allem Bambus verarbeitet hatten, was sehr schön aussah.
Ich hoffe, die wenigen Bilder geben ein wenig den Eindruck wieder, was die Floriade so bietet. Auf dem Nachhauseweg fuhren wir an einem großen Hausblock vorbei, dessen Durchgänge mit sehr gelungenen Bildern bemalt waren. Nach kurzem Halt fuhren wir zurück und genießen jetzt den Schatten ums Wohnmobil.













