Die Insel wird oft als „Mimoseninsel“ bezeichnet, da das Klima mild ist und es den Mimosen ermöglicht, im Winter zu wachsen und zu blühen. Das haben wir ja auch bei den Erdbeerbäumen gesehen. Auch sind die Beete noch bunt und von Herbst keine Spur, nein, nicht ganz, die Esskastanien werfen ihre stachligen Früchte ab.

Die dominierenden Landschaften sind Salzwiesen, Dünen und Steineichenwälder. Die Länge der Insel beträgt ca. 18 km, ihre Breite variiert zwischen 500 m und 12 km und ihre Fläche beträgt 49 km2.

Das Ganze ist mit Fahrradwegen durchzogen auf denen man gut fahren kann, denn selbst bei heftigen Wind schützt einen ein Damm, Strauchhecken oder die Kiefern eines Wäldchens.

In der Mitte liegt eine sehr feuchte Ebene, die durch Gräben durchzogen ist. Dazwischen befinden sich die Salzfelder, wo im Moment wenig passiert, denn das Salz entsteht durch Verdunstung und die ist mehr als gering. (s. Titelbild)


Auf die Insel gelangt man mautfrei über eine Brücke und der „Passage du Gois“, einem Sträßchen, dass nur bei Ebbe zu befahren ist. Verkehrstechnisch ist da noch der Port de Morin zu nennen, der aber nur für kleine Privatboote eine Bedeutung hat.

