Die Wolken mit den heftigen Niederschlägen haben sich verzogen. Nach einer etwas frischen Nacht kam die Sonne heraus und wir machten uns auf den Weg die letzten Kilometer des Passa Païs bis Mazamet. Und für mich ist es hoffentlich das letzte Mal, dass ich den Buchstaben „i“ mit Doppelpunkt suchen musste.

Der Weg war noch etwas weich von dem vielen Regen, was sich aber im Laufe des Vormittags gab. Die Strecke von Saint Amans nach Mazamet ist unspektukulär. Ein paar Brücken unter denen nun viel Wasser rauscht, einige Überquerungen von Nebenstraßen und natürlich die neue Unterführung unter der Hauptstraße, die mehr durch ihre Gestaltung als durch die Schwierigkeit der Passage auffällt.


Der Fahrradweg endet, auch für uns, am Bahnhof, von hier suchten wir das Zentrum, das etwas abseits schon fast in einem Seitental liegt. Der Ort scheint von einiger Größe zu sein, was sich aber nicht in seinem Zentrum widerspiegelt. Immerhin fanden wir einige Marktstände, wo wir unsere Bestände auffrischten. Nach vergleichen des mittäglichen etwas spärlichem Angebots, blieben wir unter Bäumen vor der Kirche und stärkten uns.

Am Ortsrand war uns ein großer Leclerc-Supermarkt aufgefallen, den suchten wir nun auf, um das was noch fehlt einzukaufen. Hier hatten wir das Gefühl in einer großen Stadt zu sein, das Angebot war toll.


Nun ging es zurück zum Campingplatz. Hier noch ein letztes Fresko, das auf der Rückseite eines Buswartehäuschen gemalt wurde. Diese haben uns nun auf viele Kilometer begleitet.
Endlich können wir die Campingstühle wieder heraus holen. Das Ziel für morgen liegt schon fest und ich hoffe auf weitere schöne Erlebnisse und Bilder, seid gespannt.
