Im Skulpturengarten der Maria de Faykod

Um diesen Garten zu finden begeben wir uns in die Montagne des Èspiguères. Diese befinden sich bei Aups und sind eine durch lichte Kiefernwäldern und immergrünen Büschen bezogene Hügelkette. Die grüne Provence, wie der Franzose die Gegend auch bezeichnet.

Zu erst kommen wir nach Aups, wo wir nur kurz Rast machen. Die engen Gassen des 2000 Seelen zählenden Ortes bieten authentischen provenzalischen Flair und für die Feinschmecker einen Trüffelmarkt.

Ein wenig befahrenes Sträßchen führt uns zu Maria de Faykod. Ein kleines Schild weist uns an, die geteerte Landstraße zu verlassen. Eine schmale Sandpiste führt noch eine Weile durch ursprüngliche Landschaft bis wir zu einen kleinen Parkplatz vor einem Grundstück kommen. Hier wohnt und arbeitet Marie de Faykod.

Sie hat in Paris Kunst studiert und entdeckte bald ihre Liebe zum Marmor aus Carara. 1996 zog sie hier her und schuf ihren Skulpturengarten. Bis jetzt hat sie über 350 Skulpturen geschaffen, die rund um den Erdball zu finden sind.

Wir sind im Moment die einzigen Gäste und bummeln durch den Garten. Es sind nur einige Wege angelegt, die einen zu den verschiedenen Kunstwerken führen. Diese leuchten vor einer natürlichen Umgebung, heben sich ab vor dem Grün der Kiefern, dem Blau des Himmels. Wir sind beeindruckt von der sorgfältigen Ausführung von Details, die an klassische Werke erinnert, dass wiederum im Gegensatz zum Gesamtkunstwerk steht, in denen oft Motive in einander verwachsen erscheinen, neue Interpretationen ermöglichen. – Voller Eindrücke setzten wir unseren Weg fort.