Rundfahrt südlich von Maasbracht

Seit dem frühen Morgen dröhnt eine nahe gelegene Firma uns die Ohren voll. Also nichts wie weg. Mit den Fahrrädern mussten wir über die Autobahnbrücke die Maas überqueren. Das war kein Problem, denn die Brücke besitzt natürlich einen vierspurigen Fahrradstreifen, gut abgetrennt von der Autobahn. Das Bild von der Brücke zeigt die Maas, rechts Wessem und oben links Maasbracht.

Der Fahrradweg führt uns an der Hafenpromenade vorbei, die von netten Lokalen gesäumt ist. Hier werden wir wohl zu Mittag essen.

Vorerst geht es erst mal auf Höhe der Schleuse über den Julianakanal, diese überwindet eine Höhe von 11,85 m und ist damit eine der höchsten in den Niederlanden. Auf einer schmalen Landzunge zwischen Kanal und Alter Maas verläuft der asphaltierte und gut ausgeschilderte Fahrradweg dahin.

Am Ortseingang von Stevensweert sehen wir dieses Wandbild, Mural, wie es hier heißt. Sie zeigt an der Wand des Schützenhauses eine Episode des 80-jährigen Krieges gegen die Spanier. Stevensweert befindet sich auch heute noch innerhalb antiker Festungsmauern und auch der sternförmige Straßenplan existiert noch.

Wenige Kilometer weiter kommen wir endlich mal an einer klassischen Windmühle vorbei, der hompesche Molen, erbaut 1792. Leider montags geschlossen. Informationsmaterial bekamen wir die letzten Tage fast ausschließlich auf holländisch, auch Speisekarten auf Deutsch sucht man vergebens.

Über Ohé fahren wir nach Maasbracht zurück.

Wir saßen nett am Hafen, das Bier schmeckte und zum Essen bekamen wir Pastete mit Holländischer Sose, Kraut- und Wurstsalat (oben) so wie Fleischspieße in dicker Tunke, weichem dunklem Brot und Beilagen wie oben. Wir wollten ja wissen, was die Niederländer so essen. Gyros oder Spagetti gibt es wieder zu Hause.