Sprühnebel im zeitigen Frühjahr

Ein stabiles Hoch über Frankreich und wir haben hier in Deutschland bis zu 8 Stunden Sonnenschein. Die geschwächten Kakteen im Gewächshaus schlaucht das ziemlich. Es wird bereits über 30° warm, aber nachts haben wir immer noch Frosttemperaturen vor der Tür.

Ich möchte gleich zu Beginn feststellen, dass meine Äußerungen sich auf meine Gewächshauskultur beziehen. Wer seine Pflanzen in anderer Form überwintert, hat die hier geschilderten Probleme in der Form nicht.

Das Einfachste ist, um den hohen Temperaturen entgegen zu steuern ist, genügend zu lüften, aber rechtzeitig, so lange noch die Sonne auf Gewächshaus scheint, die Fenster schließen, dass sich noch etwas Wärme für die Nacht im Gewächshaus aufbauen kann. Die Hydraulik-Stäbe habe ich ausgehangen, da ein Holzklotz im Moment die flexiblere Lösung ist.

Dann sollte man möglichst früh die Pflanzen besprühen, die Oberfläche des Substrats sollte aber nicht durchnässen, sonst faulen die Pflanzen im Hand-umdrehen weg. Die Sprühflasche halte ich penibel sauber, um das Verstopfen der Düse zu vermeiden. So leere ich die Flasche nach dem Sprühen und lasse sie trocken stehen bis zum nächsten Mal. Dann bilden sich auch keine Algen da drin. Ich nehme Regenwasser, um die Kalkstreifen auf der Epidermis zu vermeiden, so wie diversen Zusätze, die das Wasserwerk zu gibt, um die Qualität zu halten.

Seit einigen Jahren gebe ich aber ein Stärkungsmittel hinzu. Ob das hilft, kann ich nicht beweisen, aber ich glaube, dass das Mittel die Pflanzen robuster macht und sie damit nicht so anfällig gegen Schädlinge und andere Feinde sind. Sicher könnte ich auch einen Brennnessel-Extrakt verwenden, aber die gibt es im Moment noch nicht und wenn ich den als Saft im Reformhaus hole, bekomme ich vielleicht das selbe. Dass sich da ein Firmennamen eingeschlichen hat, bitte ich als Information und nicht als Schleichwerbung anzusehen.