La Flèche

Nach unseren Unterlagen gibt es einen Fahrradweg auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse von Le Lude nach La Flèche. Das Problem war, den Einstieg zu finden. Einen Hinweis darauf war nirgends zu entdecken. Nachdem wir die ersten Kilometer entlang der Hauptstraße gefahren waren, schickte uns eine Postbotin auf den richtigen Weg.

Fast ganz geradeaus und ohne irgendwelche Berge ging es auf aspaltiertem Weg zügig vorwärts. Am Wegrand blüht das Heidekraut, Alpenveilchen und wuchsen Butterpilze. Mal begleiteten uns Maisfelder, mal Eichen und Kiefern, mal Weiden, so war der Weg nicht langweilig.

Kurz vor La Flèche erreichten wir wieder den Loir. Hier stehen, bzw. standen etliche Mühlen. Eine schmale Brücke überquerte den Fluss und von jetzt ab direkt am Fluss entlang erreichten wir bald das Städtchen.

Auf dem Weg in die City entdeckten einige Fresken an Hauswänden, deren Bemalung von der Stadtverwaltung initiiert waren. Nach einer aus besonderem Mehl fabrizierten „französischen“ Pizza machten wir uns auf den Rückweg, denn das Smartphone hat den einsetzenden Regen um eineinhalb Stunden nach vorne verlegt. Der Nutzen dieser App erschließt sich mir immer weniger.

Gegenüber dem Rathaus steht noch einmal eine Mühle im Wasser, aber dann ging es zügig zurück und etwa 5 km vor dem Campingplatz mussten wir unsere Anoraks anziehen. Trotzdem fuhren wir noch am INTERMARCHÉ vorbei, um einzukaufen. Morgen wird es wohl weiter gehen, denn wir sind noch immer nicht in der Bretagne angekommen.