Gestern war vor allem ein Reisetag. Von Makarska bis Kučište auf die Halbinsel Pelješac ist kilometermäßig nicht weit, aber die Strecke ist recht kurvig. Also langsam fahren, was es uns ermöglichte uns die Buswartehäuschen anzusehen. Im Mündungsdelta der Neretva stehen dutzende Verkaufsstände mit Obst, Gemüse, Marmelade, Säften und Wein am Straßenrand. Hier haben wir gut und preiswert eingekauft. Auf Pelješac meinte das Navi wir sollten die kürzere Strecke nehmen, mit dem Ergebnis, dass wir uns ziemlich enge Serpentinen hinauf quälen mussten.


Für Kučište hatten wir den echt guten Tipp bekommen den Camping Palme anzufahren. Der familiäre Campingplatz liegt sehr schön und wir sind froh wenigstens für 2 Nächte einen Platz bekommen zu haben.

Für heute haben wir uns eine Fahrt mit der Fähre nach Korčula vorgenommen. Bis zur Fähre in Orebić ließ es sich gut mit dem Fahrrad fahren. Die Fähre fährt stündlich und in 15 Minuten ist man auf der Insel Korčula so wie dem Ort gleichen Namens.


Interessant ist vor allem die Altstadt, die noch immer geschützt hinter Türmen und Mauern liegt und heut zu Tage von den Touristen erobert werden will. Und die kommen in Scharen, sogar ein Kreuzfahrtschiff machte hier gestern Halt. Aber es lohnt sich.


Neben dem Ensemble an sich kann man viel Zierrat an den Türstöcken und Fenster-Umrandungen entdecken. Auf den Turm der größten und höchsten Kirchen kann man klettern. Man hat von oben einen sehr schönen Blick, den man sich aber zuerst verdienen muss. Es geht steil und eng im Treppenhaus zu. Schlank sollte man auf jeden Fall sein, Entgegenkommende haben kaum eine Chance an einem vorbei zu kommen.


Da es wieder sehr warm wurde, haben wir uns bald nach einem guten Mittagessen auf den Weg zur Fähre gemacht.
