Nachdem wir mit dem Campingplatz bei Roscoff nicht sehr zufrieden waren, fuhren wir heute weiter. Es sollte ein richtiger Fahrtag werden mit einigen Stopps unterwegs. Das Titelbild hatte ich noch gestern Abend kurz vor Sonnenuntergang gemacht.

Heute Morgen gab es gleich nach dem Start Artischocken. Überhaupt wird hier viel Gemüse angebaut. Früher sind die Bauern damit rüber nach Britannien und haben sie ( vor allem Zwiebeln) als Fliegende Händler verkauft.
Unser erster größerer Stopp fand in Le Folgoët statt. Diese Basilika ist bekannt wegen ihres äußeren Figurenschmucks und ihren Rosettenfenstern. Es ist schon erstaunlich wie fein die Steinmetze den Basalt bearbeitet haben.



Unser erster größerer Stopp fand in Le Folgoët statt. Diese Basilika ist bekannt wegen ihres äußeren Figurenschmucks und ihren Rosettenfenstern. Es ist schon erstaunlich wie fein die Steinmetze den Basalt bearbeitet haben. – Danach haben wir uns neben dran gestärkt: 3 Gänge mit Wein, Brot, Wasser und Kaffee für 16 € p.P.
Von dort ging es an die Côte d`Argenton. Eine Straße fährt über 15 km direkt an der Küstenlinie entlang und viele Parkplätze laden zum Anhalten ein. Dazu bot das Wetter uns ein besonderes Spektakel, denn mehrere Schauer zogen über uns hinweg. Die kamen so schnell, dass wir uns niemals weiter vom Wagen trauten. Aber kurz darauf schien die Sonne wieder.

Auf unserem Weg kamen wir an mehreren Aber vorbei, dass sind Meeresarme, die weit ins Land hinein ragen und Ebbe und Flut aufweisen. Also ähnlich wie die Fjorde in Norwegen nur etwas kleiner.


Auf dem letzten Stück nach Brest besuchten wir noch den Menhir Kerloas. Er ragt fast 10 m aus dem Boden heraus, wiegt wohl zwischen 10 und 15 Tonnen, ist 5000 Jahre alt und man kann ihn über 30 km hinweg sehen. Er ist der größte frei stehende Menhir Frankreichs.
