Die Regenwolken von gestern haben sich aufgelöst, die Sonne scheint warm und lädt zu einem neuen Ausflug ein. An der LZ 10 nach Haria befindet sich die Antiqua Rofera. Von der Straße aus sieht man schwarz-blaue Felssäulen nahe der Straße. In diesem Steinbruch wurde vor Jahren Picón/Lavaasche abgebaut, das feinkörnige Substrat wird zum Abdecken der Felder verwendet.


Während einer kleinen Wanderung kann man die Reste anschauen, klettern und eine kleine Höhle besichtigen. Interessant war die Furt, durch die man musste, um das andere Ufer zu erreichen. Gestern war das wegen des Regens nicht möglich. Nur wenige Kilometer weiter liegt der Kaktusgarten von César Manrique.


Wie in einer Arena liegt der terrassenförmige Garten . Auf mehreren Etagen kann man entlang der Kakteen und anderen Sukkulenten spazieren. Selbst in diesen ersten Februartagen blühen einige Kakteen, aber vor allem die Aloen stehen in voller Blüte.



Anschließend fuhren wir ins nahe Mala, wo wir ein kleines Lokal fanden. Hier wollten wir endlich mal Paella essen, was bedeutete, dass wir einige Zeit darauf warten mussten. Etliche Grüße aus der Küche vertrieben uns die Zeit, mit dem Ergebnis, dass wir die Hälfte der Paella mit nach Hause nehmen konnten.

Gestärkt machten wir uns zu Manriques „Jameos del Aqua“, was so viel wie Wasser-Gras bedeutet, das hier vor der Küste wächst und die Kinderstube für etliche Fische bildet. César Manrique entdeckte hier eine mit Wasser gefüllte Grotte. Er baute sie aus, so dass man die Grotte begehen kann und die darin lebenden Krebse beobachten. Weiterhin gibt es eine Bar und einen Swimmingpool (zum Anschauen) und am Ende der Rundtour ein in einer Höhle liegender Konzertsaal.


Um den Nachmittag ausklingen zu lassen fuhren wir das letzte Stück nach Norden. Kurz vor Orsola befinden sich einige weiße Sanddünen mitten im dunklen Lava-Meer, die sich bis zum Strand ausbreiten und dort kleine Sandstrände bilden. Einige kleine Parkplätze ermöglichen den Zugang.


In Orzola waren die meisten Parkplätze für Schifffahrtsgäste zur Insel Graciosa reserviert. So bildet der Hafen das eigentliche Zentrum des Ortes. Nach einem Café Solo ging es zurück nach Puerto del Carmen.
